Der Lions Adventskalender Seit über zehn Jahren bieten die Lions Clubs Rosenheim und Bad Aibling ihren Adventskalender an. Die OVB-Medienhausstiftung trägt dieses Projekt mit. Anzahl der Gewinne müssen vielfältig und ausgewogen sein. Thomas Möller, Thomas Toepfer für Rosenheim und Dieter Rathsam für Bad Aibling sind die Macher und Lenker der Aktion. Sie werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus den Clubs unterstützt. Das OVB führte ein Interview mit Thomas Toepfer (TT).

Frage: Was ist der Hintergrund des Kalenderverkaufs? Wer verdient daran?

TT (lacht): Verdienen tut niemand. Aber alle gewinnen. Die Lions Clubs haben es sich zur Aufgabe gemacht, für die bürgerliche und soziale Entwicklung der Gesellschaft einzutreten. Dazu gehört für uns vorrangig das Fördern der Kinder und Jugendlichen an den Schulen sowie in einzelnen Projekten. Deshalb fließt der Erlös des Kalenderverkaufs ungeschmälert in diesen Zweck. Bis auf die Steuer.

Frage: Haben Sie Mühe, die Kalender zu verkaufen? Was tun Sie im Vorfeld dafür?

TT: Wir lassen 8.000 Stück drucken und bieten sie für 10 Euro an. Und wir akquirieren die passenden Gewinne, die uns kostenlos gestiftet werden. Es sind mehr als tausend. Vom Haarstudio bis zur Waldbauernvereinigung, vom Baumarkt bis zum Fitness Studio, vom Busunternehmen über den Metzger und Goldschmied bis zur Zahnradbahn – die Palette derer, die Preise spenden, ist bunt und lang sowie der Hauptpreis mit 3.000€ groß. Von dieser Stelle aus möchten wir uns bei allen Sponsoren - viele von ihnen halten uns seit Anfang an die Treue – sehr herzlich für ihre Unterstützung, Kreativität und Aufgeschlossenheit bedanken. Ohne sie wäre unser Vorhaben zum Scheitern verurteilt.

Frage: Wenn ich mich recht erinnere, hat ein Kalender im vergangenen Jahr noch 5 Euro gekostet. Weshalb diese Preiserhöhung auf das Doppelte? Wie hat sich das beim Verkauf bemerkbar gemacht?

TT: Wir mussten den Preis erhöhen, um die gestiegenen Herstellungskosten aufzufangen. 6,50 oder 7,20 Euro wären beim Barverkauf an unserem Stand unpraktisch gewesen. Hinzu kommt, dass wir im aktuellen 100sten Jubiläumsjahr der weltweiten Lions den Ansporn hatten, einen größeren Erlös für unsere Aktivities zu erzielen. Bisher waren die Kalender gleich am ersten Tag ratzfatz ausverkauft gewesen. Heuer hat es natürlich etwas länger gedauert, bis alle weg waren. Ein großer Pluspunkt sind dabei die zahlreichen Langzeitkunden. Auch unseren Käufern, die sich so loyal verhalten und dieses Preiserhöhung mitgetragen haben, sei nochmal ein ganz herzliches Dankeschön zugerufen, für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Sie kaufen nicht nur Glück, sondern investieren jedes Mal zehn Euro in die Jugend in unserer Region, und bestätigen in Ihren vielen Gespräch unser Engagement.

Frage: Sie erwähnten eingangs das OVB. Was hat es damit auf sich?

TT: Gut, dass Sie fragen. Unser Vorgehen wäre lange nicht so erfolgreich, würde sich nicht die OVB-Medienhausstiftung mit vollem Engagement beteiligen. Vom 1. Bis 24. Dezember veröffentlichen die Heimatzeitungen die Tagegewinner und der Verlag stellt darüber hinaus zu diesem Zweck ein Internetportal zur Verfügung, welches im Hintergrund gemeinsam mit den neuesten Gewinnerdaten gepflegt wird.

Frage: Letzte Frage: Wie sehen Sie die Zukunft? Werden Sie weitermachen?

TT: Sofern wir die genannten Kooperationen – Gesellschaft, Unterstützer, Medien –  mit unverminderter Tatkraft an unserer Seite wissen – ja sicher und aus alle Fälle. Wir benötigen die Einnahmen dringend für unsere Hilfsprojekte, und wollen uns mit Schwung und Herzblut in der Region engagieren. Gerade die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass es noch viel zu tun gibt und wir über diese Aktivity einen Beitrag dazu beitragen wollen.